Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO

zwischen dem Kunden des Angebots „Planago mit Hosting“ als Verantwortlichem (nachfolgend „Kunde“) und Hölter Digital, Inhaber Patrick Hölter, Osteroder Str. 21, 42277 Wuppertal, als Auftragsverarbeiter (nachfolgend „Anbieter“). Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde ihn bei der Bestellung durch Setzen des entsprechenden Häkchens abschließt.

1. Gegenstand und Dauer

Gegenstand ist der Betrieb einer Planago-Installation für den Kunden nach den Hosting-Bedingungen („Hauptvertrag“). Die Dauer dieses Vertrags entspricht der Laufzeit des Hauptvertrags; Pflichten zur Löschung und Rückgabe gelten darüber hinaus bis zu ihrer Erfüllung.

2. Art und Zweck der Verarbeitung

Der Anbieter speichert und verarbeitet Daten, soweit dies für den Betrieb, die Datensicherung, Updates und den Support der Planago-Installation erforderlich ist. Die Online-Terminbuchung selbst betreibt der Kunde in eigener Verantwortung.

3. Art der Daten und Kreis der Betroffenen

4. Weisungen

Der Anbieter verarbeitet die Daten nur auf dokumentierte Weisung des Kunden, die sich zunächst aus diesem Vertrag und dem Hauptvertrag ergibt, es sei denn, er ist gesetzlich zu einer Verarbeitung verpflichtet; in diesem Fall teilt er dem Kunden die rechtlichen Anforderungen vorher mit, sofern das Gesetz dies nicht verbietet. Weitere Weisungen erteilt der Kunde in Textform. Hält der Anbieter eine Weisung für rechtswidrig, weist er den Kunden darauf hin.

5. Vertraulichkeit

Zugriff auf die Server hat ausschließlich der Inhaber des Anbieters. Er ist zur Vertraulichkeit verpflichtet. Werden künftig weitere Personen eingesetzt, verpflichtet der Anbieter sie vorher zur Vertraulichkeit.

6. Technische und organisatorische Maßnahmen

Der Anbieter trifft angemessene Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, insbesondere:

Der Anbieter darf die Maßnahmen weiterentwickeln, sofern das Schutzniveau nicht unterschritten wird.

7. Unterauftragsverarbeiter

Der Kunde ist einverstanden, dass der Anbieter die folgenden Unterauftragsverarbeiter einsetzt:

Über beabsichtigte Änderungen informiert der Anbieter den Kunden vorher in Textform; der Kunde kann aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen. Der E-Mail-Versand der Installation erfolgt über das vom Kunden selbst hinterlegte Postfach; dessen Anbieter ist kein Unterauftragsverarbeiter des Anbieters.

8. Unterstützung des Kunden

Der Anbieter unterstützt den Kunden im zumutbaren Umfang bei der Beantwortung von Anfragen betroffener Personen (Art. 12 bis 23 DSGVO) sowie bei den Pflichten nach Art. 32 bis 36 DSGVO. Viele Anfragen, etwa auf Auskunft oder Löschung einzelner Buchungen, kann der Kunde selbst im Admin-Bereich erledigen.

9. Datenschutzverletzungen

Der Anbieter meldet dem Kunden eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich, nachdem sie ihm bekannt geworden ist, mit den ihm vorliegenden Informationen, damit der Kunde seine Meldepflichten erfüllen kann.

10. Löschung und Rückgabe

Nach Ende des Hauptvertrags stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung kostenlos eine Kopie der Daten zur Verfügung und löscht die Installation 30 Tage nach Vertragsende. Verbleibende Sicherungskopien werden spätestens 30 Tage danach automatisch gelöscht, die Sicherungen des Rechenzentrumsbetreibers nach 7 Tagen, sofern keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung besteht.

11. Nachweise und Kontrollen

Der Anbieter stellt dem Kunden auf Anfrage die Informationen zur Verfügung, die zum Nachweis der Einhaltung dieses Vertrags erforderlich sind, und ermöglicht Überprüfungen nach vorheriger Abstimmung im angemessenen Umfang.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Im Übrigen gelten die Hosting-Bedingungen und die AGB des Anbieters; bei Widersprüchen hat dieser Vertrag Vorrang, soweit es um den Schutz personenbezogener Daten geht.

Stand: 29. September 2026